Donnerstag, 6. März 2008

Gute Ferkel brauchen keinen Gott

Irgendwie kam das Bundesfamilienministerium auf die saublöde Idee, ein aufklärerisches Kinderbuch über Religionen vom Jugendschutz de facto verbieten zu lassen wollen, weil es jugendgefährdend wegen antisemitischer Inhalte sei. In dem Buch werden aber Vertreter vom Christentum, Islam und Judentum -zu Recht, wie ich finde - als lächerlich bis eifernd-gefährlich und die Inhalte der Religionen als den Seelenfrieden störend dargestellt. Glücklicherweise entschied die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften, dass es sich um Religionskritik handelt, die alle dargestellten Geistesverwirrungen gleichermaßen verunglimpft, und die Verletzung religiöser Gefühle keine Jugendgefährdung darstelle.

Besorgniserregend allerdings, dass gerade ein Bundesministerium hier gegen die Interessen der Aufklärung und Stärkung von Kondern Jugendlichen arbeitet!

Deshalb hier mal Werbung für das schöne Werk, kostet auch nur 12 Eurili, und schon mal die Ankündigung an alle werdenden und zukünftigen Eltern, was Tante Uli den lieben Kleinen zum Schlafengehen vorlesen wird.


Hipp hipp hurrah het vrije woord (s. Eintrag 7. Dezember)!